
unveröffentlichte
Demos, Fotos und Ideen aus unseren
Anfängen
.
10 Jahre "Eskalation-Live EP": Eine nostalgisch verklärte Zeitreise since 2013.
Es ist für uns kaum zu glauben, dass unser erster Release nun schon 10 Jahre zurückliegt. Es ist seltsam, wenn wir heute über unsere Anfänge in der Musik nachdenken. Die innere Stimme und Überzeugung, die uns davon überzeugt haben, eines Tages erfolgreich Musik machen zu können, waren stärker. Das soll nicht negativ klingen, denn es erfüllt uns immer noch mit der gleichen Freude, und im Kern ist vieles gleich geblieben.
Als wir anfingen, war Spotify ein Unternehmen, das noch keine nennenswerte Relevanz für uns hatte. Musik gab es bei iTunes oder illegal im Netz. Wir brannten unsere CDs mit in Garage Band selbst produzierter Musik, mehr schlecht als recht, besprühten sie mit Lackdosen aus dem Baumarkt, bastelten eine Schablone und platzierten unser Logo in die Mitte. Wir dachten wenig nach und machten viel, immer mit einem leicht euphorischen Gefühl im Bauch. Dieses Gefühl ist heute schwächer, der Realismus ist in uns eingekehrt, und die CDs liegen tief in unseren Schubladen vergraben.

Es ist ernüchternd, über 10 Jahre lang mehr oder weniger „erfolglos“ Musik macht. Viele stehen auf diesem Weg an einem ähnlichen Punkt, werfen alles über Bord, orientieren sich neu, ändern ihren Namen. Das ist nachvollziehbar. Doch in den letzten Tagen haben wir gemerkt, wie wertvoll es sein kann, eine Sache so lange zu machen. Zahlreiche Bands sind in dieser Zeit gekommen und wieder gegangen. Wenige sind geblieben. Aus PAR-Kannen wurde LED-Scheinwerfer. Wir haben viele lustige und traurige Momente erlebt und oft fassungslos festgestellt, wie ekelhaft dieses Musikbusiness in all seinen Facetten sein kann. Manch einer mag denken: "Die machen das immer noch?" Ja, das tun wir, und jetzt: Geh heim! Man wird widerstandsfähiger gegen das, was auf einen einwirkt. Weiß was man will und was nicht. Was einem gut tut oder nicht.
Streaming-relevante Playlists, in denen immer die gleichen paar Major Themen als „Indie“ Artist getarnten mit jedem neuen Release erbarmungslos auf Platz eins geschoben werden – auch das wird nicht für immer so bleiben. In 10 Jahren wird alles anders sein, und wir hoffen, dass wir dann nur noch kurz über diese Zeit und ihre Absurditäten schmunzeln müssen. Denn wie erst kürzlich ein schlauer Internetnutzer sagte: „Am Ende wird Musik auch in vielen Jahrzehnten noch wertvoll sein. Spotify dagegen wird nur als schlechtes Beispiel für ein parasitäres Werkzeug in Erinnerung bleiben, mit dem man aus der Musik anderer Leute Wert schöpft.“ (1)
Warum schreiben wir das? Vielleicht ein wenig zur Selbstreflexion, aber vor allem, um jenen Mut zu machen, die sich gerade an einem ähnlichen Punkt befinden oder noch am Anfang stehen. Ihr seid nicht allein. Wir alle teilen dasselbe Schicksal im mittlerweile leider widerlichen, endkapitalisierten Musikbusiness. Lasst euch nicht entmutigen, das zu tun, worauf ihr wirklich Lust habt. Passt euch nicht ständig an, nur um in diesem System zu funktionieren. Auch wenn wir das natürlich nicht per se verurteilen – jeder Act muss das für sich entscheiden. Es geht darum, sich vom Vergleichen und Anpassen zu lösen und hin zu mehr Individualität und Vielfalt zu finden.
PS: Kauft eure Tickets für Konzerte, auf die ihr ohnehin vorhabt hinzugehen, einfach immer so früh wie möglich. Es ist für uns und alle anderen Artists (außer Taylor Swift) extrem wichtig und notwendig für die Planungssicherheit.
Rock on - ihr kleinen Rocker&Rockerinnen
Julian & jonas Fullax xoxo
und jetzt...viel Spaß mit ein paar Fotos aus einer irgendwie anderen Zeit ...





























…wenn du das hier liest scheinst du sehr interessiert an uns und unserer Vergangenheit zu sein,
vielleicht auch an unserer Zukunft ? Hier gibt es aktuelle Tour Tickets und unser neues Album. <3
Quelle1: https://diffusmag.de/p/spotify-chef-daniel-ek-erntet-shitstorm-von-kuenstlerinnen/
8 responses to “Hello world!”
8 responses to “Hello world!”